AKTUELL

September 2019

Götz-Friedrich-Preis 2019.
Nina Russi erhält als erste Schweizer Regisseurin den Götz-Friedrich-Preis, verliehen von der Deutschen Opernkonferenz.

Die Regisseurin Nina Russi erhält den Götz-Friedrich-Preis 2019 für ihren Bernstein-Abend „Trouble in Tahiti“ / „A Quiet Place“ am Theater Aachen.

Der Götz-Friedrich-Preis zur Förderung des Nachwuchses würdigt hervorragende Leistungen im Musiktheater. Er wurde 1995 von dem legendären Regisseur und Intendanten Götz Friedrich gestiftet und wird heute von der Deutschen Opernkonferenz getragen. Die Jury besteht aus den Intendant*innen Andreas Homoki (Zürich, Vorsitzender), Barrie Kosky (Komische Oper Berlin), Birgit Meyer (Köln) und Christoph Meyer (Deutsche Oper am Rhein), sowie Bernd Feuchtner (Geschäftsführung). Preisträger waren unter anderem Sebastian Baumgarten, Stefan Herheim, Benedikt von Peter, Elisabeth Stöppler, Yuval Sharon, Nadja Loschky, Mizgin Bilmen.

Die Preisverleihung findet am 7. November 2019 im Rahmen der dok an der Staatsoper Stuttgart statt.

Juli 2019

Festival d'Aix-en-Provence.
Teilnahme als Musiktheaterregisseurin beim
2019 WOMAN OPERA MAKERS WORKSHOP
mit Katie Mitchell

The Académie du Festival d'Aix is running an empowerment programme for female opera creators – composers, authors, directors and conductors – in the middle of their careers.
This programme is led by the stage director Katie Mitchell and aims to offer tools, support and advice for women working in the opera industry, in order to help them grow stronger in their art, improve their ability to communicate this art, and develop the skills needed to navigate a male-dominated profession.

Participants
Eleanor Bishop (New Zealand) — Stage director
Laura Bowler (United Kingdom) — Composer
Argyro Chioti (Greece) — Stage director
Karin Hendrickson (United States) — Conductor
Milica Ilic (Serbia) — Composer
Sanae Ishida (Japan) — Composer
Marta Kluczynska (Poland) — Conductor
Zoe Palmer (United Kingdom) — Author
Caterina Panti Liberovici (Italy) — Stage director
Sabryna Pierre (France) — Author
Nina Russi (Switzerland) — Stage director
Yalda Zamani (Iran/Algeria) — Conductor

APRIL 2019

Opernhaus Zürich. Spielzeit-Präsentation 2019/2020.
Nina Russi inszeniert «Coraline».

Fantasy-Oper von Mark-Anthony Turnage.
Schweizer Erstaufführung.

Nina Russi inszeniert erstmals auf der grossen Bühne des Opernhauses Zürich.

Die Familienoper des britischen Komponisten Mark-Anthony Turnage basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Neil Gaiman, die bereits sehr erfolgreich verfilmt worden ist. Sie erzählt die Geschichte eines mutigen Mädchens, dessen ungewöhnlicher Name zeigt, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint.

Premiere 16. November 2019

Weitere Vorstellungen
24. 29. November 2019
1. 10. 13. 14. Dezember 2019
2. Januar 2020
1. 8. 16. 29. Februar 2020
17. 26. April 2020

Weitere Informationen

MÄRZ 2019

Trouble in Tahiti / A Quiet Place. Trailer.
Opern von Leonard Bernstein.
Theater Aachen.

MÄRZ 2019

Trouble in Tahiti / A Quiet Place. Pressestimmen.
Opern von Leonard Bernstein.
Theater Aachen.

A Quiet Place © Carl Brunn

«Was ein Abend!»
Die Deutsche Bühne

«Diesen hinreißenden Abend sollte jeder Opernliebhaber erlebt haben!»
Der Opernfreund

«Eine ganz, ganz große Regiearbeit!»
Online Merker Kulturplattform

«Packendes Musiktheater vom Feinsten!»
Der Opernfreund

«Der Besuch dieser Produktion kann nur dringlichst empfohlen werden!»
Online Merker Kulturplattform

«Eine rundum gelungene Produktion!»
Aachener Nachrichten

«Hier wurde gezaubert! Ein grossartiger Abend!»
IOCO - Kultur im Netz

«Ansehen, ansehen: Ein wahrhaft superber Opernabend!»
Theater Pur in NRW

«Höhepunkt des Aachener Angebots!»
Aachener Nachrichten

FEBRUAR 2019

Trouble in Tahiti / A Quiet Place. Pressestimmen.
Opern von Leonard Bernstein.
Theater Aachen.

A Quiet Place © Carl Brunn

Das Leben ein Haus
«Nina Russis Inszenierung lebt von der Personenführung und einem außergewöhnlichen Detailreichtum, der sich aber nie vor die Geschichte stellt, sondern sie ausdifferenziert und bereichert, um viele kleine, nie bedeutungslose und stets die Erzählung stützende Bilder und Gesten. Bemerkenswert phantasievoll und voll Funken sprühendem Witz ist etwa ihr Umgang mit dem Vokalterzett und -quartett, die hier wie ironische Vermittler auftreten und mehrmals mit großartigem Timing die szenischen Vorgänge plötzlich scharfstellen.

„A Quiet Place“ ist für Nina Russi offenbar nicht jener stille Garten, von dem Dinah träumt, sondern das Haus der Familie. Deshalb verortet sie auch „Trouble in Tahiti“, das von den Szenenanweisungen her in verschiedenen Orten spielt, ausschließlich innerhalb des Hauses – Magischer Realismus als Traumdeutung. Auch das funktioniert, weil Russi nie kneift, weil sie sich traut, Text und Musik kleinteilig auszudeuten und so das Geflecht von Trieben, Gefühlen, Gedanken und Sehnsüchten bloßzulegen, das die Verletzungen der Figuren herbeigeführt hat und sie in sich gefangen hält.»

Andreas Falentin, Die Deutsche Bühne

Trouble in Tahiti © Carl Brunn

«Die junge Regisseurin Nina Russi hat zusammen mit ihrem Ausstatter-Team (Bühne: Mathis Neidhardt, Kostüme: Annemarie Bulla) ein Inszenierungskonzept ersonnen, welches Vergangenes und Gegenwärtiges miteinander verzahnt, Gefühle von einst und jetzt auf fast zärtliche Weise in Beziehung setzt. (…) Mit solchen Querverbindungen, die mitunter ganz schön ans Herz greifen, bietet Nina Russi eine ganz, ganz große Regiearbeit. (…) Mitunter meint man, bei all diesen Bildwechseln einem Film beizuwohnen. Hinzu kommt eine lebendige und psychologisch brisante Personenführung. (…) Das Aachener Publikum war erkennbar von all diesen optischen Reizen angetan. Berechtigterweise stürmischer Beifall. (…) Ein Besuch dieser Produktion (sie bleibt bis Mai auf dem Spielplan) kann nur dringlichst empfohlen werden.»

Christoph Zimmermann, Online Merker - Die internationale Kulturplattform

Februar 2019

Trouble in Tahiti / A Quiet Place. Premiere.
Opern von Leonard Bernstein.
Theater Aachen.

Die Familie als Keimzelle aller zwischenmenschlichen Beziehungen steht im Mittelpunkt von Leonard Bernsteins Opern Trouble in Tahiti und A Quiet Place. Die beiden Opern sind Ausdruck von Bernsteins lebenslanger Suche nach einer neuen genuin amerikanischen Operngattung. Elemente von Jazz und Unterhaltungsmusik verbinden sich hier mit Avantgarde zu einem einzigartigen und mitreißenden Stilmix.

Die Regisseurin Nina Russi untersucht die Doppelbödigkeit und Kulissenhaftigkeit der persönlichen Beziehungen sowie der gesellschaftlichen Ideale und vorgefertigten Lebensmodelle, nach welchen die Figuren dieser Stücke zu leben trachten.

Weitere Informationen und Vorstellungsdaten

November 2018

Aargauer Kuratorium.
Förderbeitrag für die Regisseurin Nina Russi.

«Das Aargauer Kuratorium ist stolz, einer vielversprechenden Musiktheaterregisseurin einen Beitrag für die Schritte in die künstlerische Freiheit und damit verbunden auch für die künstlerische Entwicklung zu überreichen. Toi, toi, toi, Nina Russi!»

(aus dem Jurybericht des Aargauer Kuratoriums)

Juni 2018

Musik im Rausch.
Händel, Debussy, Schostakowitsch.
Szenisches Konzert.

Ist's im Himmel weiss oder schwarz?
Ein spielerischer Rundgang.

In der riesigen Halle der ehemaligen Metallwerkstatt Manegg werden im Rahmen der Kammermusik-Reihe "Musik im Rausch" Arien und Instrumentalstücke von Händel, Debussy und Schostakowitsch zu einem szenischen Konzert verwoben. Jedes Musikstück bekommt eine eigene Insel, frei im Raum. Im Sog von Stimme, Spiel und Bewegung werden Musiker und Publikum durch die Halle getragen.

Für die szenische Konzeption und Umsetzung dieser Site-Specific-Inszenierung zeichnet Nina Russi verantwortlich.

Februar 2018

«Residency for a Stage Director» by ENOA.
Teatr Wielki, Polish National Opera Warsaw, Poland.
Festival d'Aix-en-Provence, France.

Swiss Stage Director Nina Russi is invited by the European Network of Opera Academies ENOA to a joint residency at the Teatr Wielki – Polish National Opera and the Festival d’Aix-en-Provence to follow the creative process of the new production of Prokofiev's The Fiery Angel directed by Mariusz Trelinski in Warsaw and its revival in Aix-en-Provence.

Nina Russi also leads a scenic workshop for the Opera Academy, the Young Talents Development Programme of the Teatr Wielki Opera Narodowa Warsaw.

More information

The ENOA Young Opera Makers programme aims to offer the participants excellent training, with an interdisciplinary and contemporary approach to opera, enable them to perform and experience creative processes, and increase their visibility and access to international recruitment circuits.

Dezember 2017

Der Traum von Dir. Uraufführung.
Kammeroper von Xavier Dayer (*1972).
Opernhaus Zürich, Studiobühne.

Bühnenbildmodell: Der Traum von Dir (© Barbara Pfyffer, barbarapfyffer.ch)

Nina Russi inszeniert eine Uraufführung auf der Studiobühne des Opernhauses Zürich: Der Traum von Dir von Xavier Dayer (*1972). Es handelt sich um ein Auftragswerk des Opernhauses Zürich, eine Kammeroper nach einem Libretto von Claus Spahn basierend auf der Novelle «Brief einer Unbekannten» von Stefan Zweig.

Diese Uraufführung steht am Anfang einer Reihe des Opernhauses Zürich mit Auftragswerken an Schweizer Komponisten. Aus der Philharmonia Zürich hat sich das Ensemble Opera Nova gegründet, um sich in einer Kammerformation zeitgenössischen Stücken zu widmen.

Weitere Informationen

SEPTEMBER 2016

Gold! Oper von Leonard Evers (*1985).
Inszenierung von Nina Russi.
Opernhaus Zürich, Studiobühne.

Zur Saisoneröffnung 2016/2017 des Opernhaus Zürich inszeniert Nina Russi auf der Studiobühne die zeitgenössische Kinderoper Gold! von Leonard Evers.

In einer poetischen, bildgewaltigen und energiegeladenen Umsetzung wird sich die Regisseurin nach ihrer erfolgreichen Inszenierung von Iris ter Schiphorsts Die Gänsemagd erneut einem Stoff der Brüder Grimm widmen.

Weitere Informationen

AUGUST 2016

Stipendium der Schweizerischen Richard-Wagner-Gesellschaft.
Stipendiatenprogramm der Bayreuther Festspiele 2016.

Die Schweizerische Richard-Wagner-Gesellschaft hat erstmalig eine Regisseurin als Stipendiatin für das Stipendiatenprogramm der Bayreuther Festspiele ausgewählt. Das Stipendiatenprogramm will der Förderung und Vertiefung des Bayreuther Festspielgedankens dienen. Zur Verwirklichung dieses Zwecks ermöglicht es begabten angehenden Musikern, Sängern oder anderen Bühnenschaffenden den Besuch mehrerer Aufführungen sowie ein Arbeits- und Austauschprogramm vor Ort.

Ausserdem wird Nina Russi das Schweizer Stipendiatenkonzert im Minnie-Hauk-Saal des Schlössli Wartegg in Tribschen live inszenieren und kommentieren.

MAI 2014

Internationales Forum. Berliner Theatertreffen.
Teilnahme als Stipendiatin von Pro Helvetia.

Nina Russi wurde von Pro Helvetia als Schweizer Stipendiatin für die Teilnahme am Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens ausgewählt.

Am Internationalen Forum in Berlin nehmen jeweils über dreißig junge Theatermacher*innen aus der ganzen Welt teil, schauen gemeinsam Theaterproduktionen, stecken die Köpfe zusammen und arbeiten in exklusiven Workshops gemeinsam an der Zukunft des Theaters.

Weitere Informationen